W-LAN für die Sachsenwald-Grundschule

Im letzten Jahr ist die Sachsenwald-Grundschule das große Projekt angegangen alle Gebäude (bis auf die Sporthalle) mit W-LAN zu versorgen, um dieses für den Unterricht nutzen zu können.

Hierbei hat der Förderverein finanzielle Unterstützung geleistet. Somit konnte die erforderliche Hardware gekauft werden.
Dazu zählen: 9 Accesspoints für das 2,4 GHz- und 5 GHz-Netz sowie ein spezielle Switch, der die Accesspoints neben dem Datensignal auch mit Spannung versorgt. Dadurch ist es möglich, die Accesspoints in den jeweiligen Klassenräumen ohne einen Extra-Stromanschluss zu betreiben. Die Versorgung erfolgt einzig über das Netzwerkkabel.

Bisher sind 7 Accesspoints in der Schule fest verbaut und das Hauptgebäude ist nahezu komplett ausgeleuchtet, d.h. das WLAN-Signal ist überall empfangbar. Zusätzlich wurde auch der Pavillon mit Accesspoints versehen, so dass auch hier nun WLAN verfügbar ist. Die Accesspoints wurden dabei überwiegend an der Decke installiert um eine optimale Ausleuchtung zu erzielen.

Eine Erweiterung in den Ganztag sowie in die Turnhalle ist geplant, die aber aufgrund verschiedener Hürden noch nicht realisiert werden konnte. Damit ist das Projekt noch nicht ganz abgeschlossen.

Die erforderlichen technischen Planungen und Abstimmungen mit der Schule sowie sonstigen beteiligten Parteien sind dabei durch engagierte Eltern in enger Abstimmung mit dem IT-Beauftragen der Schule erfolgt. Damit konnte sichergestellt werden, dass einerseits die Freigabe zum Betrieb durch die Schulbehörde erteilt wurde und zudem die Hardware gleich so beschafft wurde, dass eine Kompatibilität zum senatseigenen WLAN-Ausbauprogramm gegeben ist. Spätere Erweiterungen können damit problemlos durchgeführt werden.

Zusammengefasst steht damit bisher ein modernes und schnelles WLAN-Netz der Schule zur Verfügung und erlaubt bspw. die Nutzung von schuleigenen iPads im Unterrichtsrahmen im gesamten Schulgebäude. Zusätzlich sind nun auch alle anderen schuleigenen Rechner in das örtliche Netzwerk via W-LAN angebunden.

Perspektivisch ergeben sich zudem völlig neue Möglichkeiten, da Lehrer nun auch ihre private IT im Netz zur Unterrichtsdurchführung nutzen können. Das hat vor allem dann einen Vorteil, wenn bspw. im Zuge von Corona ein erneuter Lockdown erforderlich wäre. Die Lehrer hätten dann die Möglichkeit, aus Ihrem Klassenraum heraus ihre Unterrichte weiter zu führen. Denkbar wäre aber auch, kranke Kinder zukünftig von zu Hause, bei gegebenen technischen Mitteln auf beiden Seiten, am Unterrichtsgeschehen über Videochat teilnehmen zu lassen, da dies die W-LAN-Versorgung nun zulässt.

Wir danken Herrn Klingberg und allen Beteiligten für ihr Engagement!

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